JugendkandidatInnen auf die Landesliste gewählt - Katharina König aus Jena mit dabei

Bei der Aufstellung der Liste zur Landtagswahl am 27./28. und 29. März in Arnstadt waren für Jena auch zwei Mitglieder (von insgesamt 6 Delegierten des Stadtverbandes Jena) der Linksjugend ['solid] delegiert: Julia Langhammer und meine Wenigkeit. Dafür auch noch einmal einen herzlichen Dank an die Mitgliederversammlung, die das möglich gemacht hat. Aus vielen anderen Kreisen waren keine Jugendlichen delegiert worden, so dass wir zumindest aus Jugendsicht ziemlich allein auf dem Parteitag waren und immer wieder unsere JugendkandidatInnen vorschlagen mussten. Aus Sicht der Linksjugend ['solid] verlief der Parteitag erfolgreich. Die beiden SpitzenkandidatInnen Matthias Bärwolf, jugendpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion, und unsere Jenaer Fraktions-vorsitzende Katharina König waren bereits vom Landesvorstand auf den Plätze 8 und 11 vorgeschlagen wurden und konnten sich mit großen Mehrheiten ohne GegenkandidatInnen durchsetzen. Sando Witt, DGB-Jugendsekretär, welcher sich nicht auf dem Listenvorschlag des Landesvorstandes widerfand, versuchte es mit einer Kampfkandidatur gegen den Landtagsabgeordneten Ralf Hauboldt aus Sömmerda, wobei er allerdings unterlag und zum Schluss auf Rang 49 durchgereicht wurde. Weniger erfolgreich war der Parteitag für die KandidatInnen aus Jena, immerhin 8 an der Zahl, davon 6 Männer. In vielen Gesprächen mit Delegierten aus anderen Kreisverbänden war immerhin zu hören, dass vielen nicht klar war, wer der männliche Spitzenkandidat aus Jena war, so dass sie am Ende niemanden aus Jena wählten.
Gerade als Stadtvorstand (und da fasse ich mich als Mitglied desselben an meine eigene Nase) hätten wir das den Delegierten noch deutlicher machen sollen, dass Daniel Lorenz unser Spitzenkandidat aus Jena war, indem die anderen nicht oder vielleicht erst sehr viel weiter hinten auf der Liste angetreten wären. So aber wurden unsere anderen Kandidaten auch erst auf Listenplätze gewählt, die nur sehr wenig Erfolgsaussichten auf einen Landtagseinzug versprechen.

Clemens Beck